Beweg(ungs)-Gründe…

Schau Dir kleine Kinder an: ihnen muss niemand sagen, dass sie Sport machen sollen. Sie brauchen keine spezielle Kleidung, keinen Pulsmesser, keinen Trainingsplan, keine Mitgliedschaft in einem hippen Fitness Club, wo sie gelangweilt und geistig abwesend die immer gleichen Bewegungen machen.

Sie bewegen sich (solange sie dürfen) frei, wild, ungestüm, mit Leichtigkeit und Freude, allein oder in Gruppen, abwechslungsreich, kreativ, und vor allem: quasi DIE GANZE ZEIT!

Kids together in jumping competition

Das ist für mich der Kern von Bewegung. Es ist ein Grundbedürfnis, ein Teil unseres menschlichen Seins. Es ist Ausdruck, es ist Spaß. Ich kann mich selbst dadurch spüren und erleben, es gibt mir die Möglichkeit, Teil einer Gruppe zu sein, meine Grenzen kennenzulernen und zu erweitern – indem ich mir etwas vornehme und dann versuche es zu erreichen.

 

Kreativität, Neugier, Abwechslung, Spaß – das sind für mich die Beweggründe für Bewegung.

Dann brauch ich keine Argumente für Sport, muss mich nicht mühsam von der Couch hochquälen, muss mich nicht schinden und überwinden.

 

Und wir „Erwachsenen“, die wir steif geworden sind, unflexibel, mit starren, sich wiederholenden Bewegungen, mit Schmerzen, Verspannungen, und ständig damit beschäftigt was wohl andere von uns denken,… wie können wir Lust, Neugier, Freiheit in Bewegung wiedergewinnen?

Reicht es,

wenn ich mal einen Hopse-Schritt einlege,

mir mit der „falschen“ Hand die Zähne putze,

beidfüßig eine Gehsteigkante raufspringe,

mich überkreuz am Ohr kratze?

Oder wenn ich mir Monty Python’s „Ministry of silly walks“ als Inspiration anschaue?

 

Als Anfang ja, absolut! Probier es aus, und noch tausend andere Dinge, die Dir einfallen. Schau Kindern zu, schau anderen zu, finde heraus was Dir hilft, um den Körper aus dem Korsett gewohnter Bewegungen rauszubringen und wieder flexibler zu werden.

Deine Gelenke, Muskeln, Verdauung und auch Dein Gehirn werden es Dir danken!

 

Und wenn Du Interesse hast, diese Freiheit für den Körper systematisch wiederzuerlangen, dann hab ich was für Dich:

Es nennt sich „Stopping Movement“ und ist genau dafür entwickelt worden: immer wieder neue, kreative Bewegungen zu machen, den Körper neu und intensiv wahrzunehmen, Verspannungen loszuwerden, sich im eigenen Körper wohl und zuhause zu fühlen!

Wenn wir Musik hören, ist es oft schwer, stillzustehen. Diesen Effekt machen wir uns beim Stopping Movement zunutze – wir bewegen uns im Rhythmus der Musik, lassen uns ein Stück tragen, und gleichzeitig üben wir, mit Leichtigkeit und ohne Anstrengung die Kontrolle über unsere Bewegungen (weiter) zu entwickeln.

Die Freiheit und Kreativität von Bewegung des ganzen Körpers steht im Vordergrund.

 

Der erste Kurs startet gerade, es gibt jetzt noch die Möglichkeit, einzusteigen.

Und um festzustellen, ob das was für Dich ist, kannst Du das Training an folgenden Terminen kostenlos ausprobieren:

 

Donnerstag, 15.3., 18:30

Mittwoch, 21.3., 18:15

Donnerstag, 22.3., 18:30

Donnerstag, 29.3.18:15

 

Lokation: Puchstrasse 41, 8020 Graz (in den Räumlichkeiten der Firma GRIEHSER)

Anmeldung: Bitte per Mail an bernhardfriedrich.office(at)gmail.com

Stopping Movement kennenlernen

Stopping Movement, das sensationelle Bewegungskonzept der Grinberg Methode!

  • Freude an vielfältiger Bewegung
  • Kontrolle über die Muskulatur im gesamten Körper verbessern
  • Muskuläre Blockaden und Verspannungen auflösen
  • Ausdauer und körperliche Fitness steigern
  • Koordination und Körperwahrnehmung entwickeln

 

Jetzt gibt’s die ersten Termine zum KOSTENLOSEN Kennenlernen:

  • Mittwoch, 28. Februar 2018, 18:30
  • Mittwoch, 7. März 2018 18:30
  • Donnerstag, 8. März 2018, 18:30
  • Donnerstag, 15. März 2018, 18:30
  • Donnerstag, 22. März 2018, 18:30

 

Lokation: Puchstrasse 41, 8020 Graz (in den Räumlichkeiten der Firma GRIEHSER)

Anmeldung: Bitte per Mail an bernhard@koerperarbeit.at

 

Weitere Infos über das Training gibt’s im Artikel „Stopping Movement Training“.

Pfeif auf Neujahrs-Vorsätze!

Das neue Jahr ist noch keine zwei Wochen alt, und schon geht’s rund in den Medien… Gute Vorsätze da, gute Ratschläge dort: was soll man sich nicht alles vornehmen, was soll man nicht alles erreichen!

Jeder scheint zu wissen, wie es wirklich geht, worauf es ankommt, was notwendig ist, damit 2018 jetzt aber wirklich das beste Jahr meines Lebens wird! So wie es 2017, 2016, 2015, 2014 schon hätten werden sollen.

Aber sind wir uns ehrlich: Bringt uns das wirklich weiter?

 

Ich glaube nicht! Weil Zufriedenheit – und damit meine ich ehrliche, richtige, tiefe, aus mir selbst kommende Zufriedenheit – nicht zwingend von äußeren Zielen, Erwartungen, Leistungen oder Erfolg abhängt.

 

Was ist wirkliche Zufriedenheit und echter Erfolg? Keine Ahnung! Warum? Weil es für jeden etwas ganz Persönliches, Individuelles, vielleicht sogar Geheimes, Zerbrechliches ist. Jeder Mensch kann nur dann wirklich zufrieden und glücklich sein, wenn er das lebt, was ihn persönlich ausmacht: sein ganz eigenes Potenzial. Und das passt nicht in irgendwelche Schemen und Systeme und schon gar nicht mit dem weit verbreiteten Bild von Erfolg zusammen.

 

Seit der Leistungsgedanke in unsere Vorstellung von Wohlbefinden eingezogen ist, ist es schwer, sich wirklich jemals wohl zu fühlen. Man könnte immer „noch mehr entspannen“, „noch achtsamer sein“, „noch mehr Sport machen“, sich “ noch gesünder ernähren“, eine „noch bessere Work-Life-Balance“ finden.

Doch in Wirklichkeit sind das alles Hirngespinste! Es gibt keine Blaupause für das menschliche Leben, es gibt kein Ideal (im ursprünglichen Sinne von „Inbegriff der Vollkommenheit“), dem wir nacheifern sollten oder könnten. Es gibt die perfekte Ernährung nicht, es gibt keine „richtige Art“, Sport zu treiben. Sorry Leute!

 

In jeder Frucht steckt ein Samen. Und dieser Samen enthält alles, was er braucht, um wieder ein ganzer Baum zu werden und seinerseits wieder Früchte zu tragen.

Genauso ist es mit uns: wir sind Körper, und in unserem Körper tragen wir alles, was wir brauchen, um uns in dieser Welt zu entfalten, zu sein und Früchte zu tragen. Wir haben nicht mehr als das, und wir brauchen auch nicht mehr als das. WENN…

Wenn wir uns als solches wahrnehmen und in Bewegung kommen, um zu sein was wir sind.

Schluss mit guten Vorsätzen und schlechtem Gewissen!
Aus mit leeren Versprechungen, genug der Bemühungen!
Willkommen, Körper!
Willkommen, Bewegung!
Willkommen, mein persönlicher Spielraum!

Euch wollen wir feiern! Mit einem bewegten Körper, ganz individuell, in ein bewegtes neues Jahr starten und danach noch mit gutem Gewissen Kekse essen und vielleicht ein Gläschen trinken!

Darum gibt’s die „Pfeif auf Neujahrs-Vorsätze“-Party – eine Mischung aus Körperübungen, Entspannung und Stopping Movement Training nach der Grinberg Methode.

 

Datum: Dienstag, 23. Jänner 2018

Zeit: 18:30 – 20:30

Ort: Graz, Details noch nicht fixiert

Kosten: keine!

Anmeldung: bitte per Mail, Telefon oder Kontaktformular

Mitbringen:

– Kleidung, in der Du Dich gut bewegen und schwitzen kannst

– Trinkflasche

– ev. Yogamatte

– Kekse, Knabberzeug, Bier, Wein… (bitte Bescheid geben zwecks Planung!)

 

 

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